to the top
 

Kurse - Mittwoch, 12.09.

14.00 – 15.30 – Kurse 1-9 - Teil I | 15.45 – 17.15 – Kurse 1-9 - Teil II

Die Teilnahmegebühr für die Kurse 1 – 7 beträgt CHF 100.00 pro Person / CHF 50.00 für Studenten. Die Teilnahme am Kurs 8 & 9 ist gratis, aber eine Anmeldung ist erforderlich.

Kurs 1 - Online Sex und Sucht: Vom Erstkontakt zur Therapeutischen Intervention

Lic. phil.  Franz Eidenbenz
Fachpsychologe für Psychotherapie FSP
Zentrum Spielsucht und andere Verhaltenssüchte, Zürich

Das Internet begleitet uns zunehmend auf Schritt und Tritt und ermöglicht Zugang zu Inhalten, für die früher grössere Hürden zu überwinden waren. Ein Teil der User ist mit der dauernden Verfügbarkeit von Angeboten im sexuellen und pornografischen Bereich überfordert. Sie verlieren Mass und Kontrolle über ihren Konsum auch in Bezug illegaler Angebote. Trotz negativer Folgen im sozialen Umfeld, insbesondere in Partnerschaft und Familie, am Arbeitsplatz und in der persönlichen Entwicklung gelingt es ihnen nicht, ihr Verhalten zu verändern. Die Herausforderung in der klinischen Praxis die Problematik zu erkennen, richtig einzuschätzen und angemessen zu intervenieren nimmt zu.

Im Kurs wird  das Suchtverhalten im Zusammenhang mit dem Medium aufgezeigt, Settingfragen diskutiert, Erstinterviewtechniken und Leitlinien zur Gestaltung des Therapieprozesses vorgestellt. Das Seminar bietet auch die Möglichkeit eigene Fallfragen einzubringen und an konkreten Fragestellungen zu arbeiten.

Ziel:

Für die Behandlung von problematischer Online-(Sex-)Nutzung verfügen die TeilnehmerInnen über Hintergrundwissen, kennen konstruktiven Interventionen mit oder ohne Einbezug einer Partnerschaft, um KlientInnen zu motivieren eigenes Verhalten zu reflektieren, besser zu verstehen und in eine sozialverträglichere Richtung zu lenken.

Cours 2 - Traitements pharmacologiques combinés chez des patients souffrant de comorbidité ou non-répondeurs à une monothérapie: Comment éviter des risques ?

Prof. Pierre Baumann
Département de Psychiatrie (DP-CHUV), Site de Cery, 1008 Prilly-Lausanne

Dr. Eveline Jaquenoud Sirot
Qualitätszentrum für Medikamentensicherheit mediQ, Klinik Königsfelden, Psychiatrische Dienste Aargau AG, 5201 Brugg

Lors de l’introduction d‘un nouveau médicament, la majorité des études soumises aux autorités ont été effectuées en monothérapie chez des patients souffrant du trouble en relation avec l’indication prévue et ne présentant pas de comorbidité. La pratique clinique journalière révèle cependant, que de nombreux patients souffrent de comorbidité somatique ou psychique et/ou ne répondent pas à un traitement effectué avec un seul médicament psychotrope. Dans les deux situations, des comédications s’avèrent nécessaires. Dans le cas de non réponse thérapeutique, des comédications (« augmentations ») peuvent être avantageuses pour améliorer l’efficacité du traitement. P.ex., parmi les « augmentation » stratégies, l’association lithium-antidépresseur constitue une approche prometteuse chez un patient non répondeur à un traitement antidépresseur seul. Cependant, chez de nombreux patients, pour les diverses raisons énumérées plus haut, une comédication abondante peut s’avérer nécessaire, p.ex. une association d’antidépresseurs, d’antipsychotiques, d’anxiolytiques, de somnifères et de thymorégulateurs. La présence d’une comorbidité somatique peut exiger la prescription de nombreux médicaments supplémentaires.

Cette situation place le thérapeute dans une situation difficile : comment tirer le maximum de bénéfice d’un traitement combiné tout en évitant des risques dus à une mauvaise tolérance des médicaments, - risques augmentés par des interactions pharmacodynamiques ou pharmacocinétiques entre les médicaments ?

Kurs 3 - Supervision für integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungen
(Kurs I: Teach the teacher-Kurse für KaderärztInnen)

Prof. Dr. med. Joachim Küchenhoff
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Liestal

Dr. med. Julius Kurmann
Luzerner Psychiatrie

Im Weiterbildungsprogramm wird gefordert, dass ein Kandidat/eine Kandidatin während seiner Weiterbildungszeit 150 Supervisionsstunden für integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung (IPPB) absolvieren muss. Dies entspricht in der Regel wöchentlich einer psychiatrischen Supervision IPPB. Diese Supervisionen werden in der Regel von den direkten Vorgesetzten durchgeführt.

Zunächst soll definiert werden, was eine Supervision für IPPB ist und was sie nicht ist. Mit Rollenspielen wollen wir dann auf verschiedene Aspekte der psychiatrischen Supervision IPPB eingehen und Fragen und Probleme der Supervisionspraxis in Kleingruppen miteinander diskutieren.
Ziele des Workshops sind, eine klare Haltung als Supervisor/Supervisorin IPPB zu entwickeln und konstruktive Feedbacktechniken zu erlernen.

Dieser Kurs richtet sich an alle KaderärztInnen, die regelmässig Supervisionen für integrierte psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlungen durchführen.

Kurs 4 - Erfahrungsaustausch zum Mini-CEX
(Kurs II: Teach the teacher-Kurse für KaderärztInnen )

Der Kurs 4 wird leider nicht durchgeführt.

Dr. med. Christine Poppe
Sanatorium Kilchberg

Dr. med. Gregor Berger
Erfahrungsaustausch zum Mini-CEX
(Kurs II: Teach the teacher-Kurse für KaderärztInnen)

2011 wurde flächendeckend das Mini-CEX in den psychiatrischen Institutionen, die mehr als 10 AssistenzärztInnen beschäftigen, eingeführt. Dieses neue Arbeitsplatz-basierte Assessment dient der vermehrten Strukturierung und effizienteren Gestaltung der ärztlichen Weiterbildung. Sie basiert auf der direkten Beobachtung der praktischen Arbeit am und mit den Patienten im klinischen Alltag und mündet in ein strukturiertes Feedback. Wir wollen miteinander in Kleingruppen unsere ersten Erfahrungen austauschen und anhand von Rollenspielen unsere Kompetenz bei der Durchführung des Mini-CEX fördern.

Ziele des Workshops sind, mit anderen KollegInnen, die regelmässig Mini-CEX durchführen Erfahrungen auszutauschen und die eigene Kompetenz in der Durchführung zu fördern.

Dieser Kurs richtet sich an alle KaderärztInnen, die regelmässig Mini-CEX in der eigenen Institution durchführen.

Kurs 5 - Begleitung und medikamentöse Behandlung psychisch erkrankter Patientinnen- vom Schwangerschaftswunsch bis zur Postpartalzeit

Dr. med. Antje Heck
Qualitätszentrum für Medikamentensicherheit und Diagnostik, Psychiatrische Klinik Königsfelden, Psychiatrische Dienste Aargau

Bei der Behandlung von Frauen im gebärfähigen Alter tauchen immer häufiger Fragen zur Risiken und Nutzen einer Pharmakotherapie bei Schwangerschaftswunsch, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit auf. Die Wege von Patientinnen und Behandelnden ähneln dabei manchmal eher einem Labyrinth als einer Allee; so wird bei Entdecken einer Schwangerschaft ein Medikament häufig überstürzt abgesetzt, eine Patientin kann eine Verschlechterung ihrer Symptome erleiden und das Ungeborene so Schaden nehmen. Hier gilt es, eine Balance zu finden, bei der die Risiken für das Ungeborene minimiert und der therapeutische Nutzen für die Patientin optimiert wird.

Dieser Workshop behandelt folgende Themen: 

  • Physiologische Veränderungen in der Schwangerschaft, Auswirkungen auf die Pharmakotherapie,  pharmakokinetische Besonderheiten und Dosisanpassungen
  • Risikoeinschätzung einzelner Substanzen und Substanzklassen bei Schwangerschaftswunsch und in der Schwangerschaft, Teratogenität gebräuchlicher Psychopharmaka
  • Relevante unerwünschte Wirkungen auf Mutter und das ungeborene resp. neugeborene oder gestillte Kind
  • Therapieoptionen bei speziellen Erkrankungen: z.B. Depression, bipolare Erkrankungen, Schlafstörungen
  • Peripartales Management psychiatrischer Patientinnen. Postpartale Depression/ Psychose
  • Auffinden verlässlicher Informationsquellen
  • Rechtliche Aspekte, Off Label Use 
Zu den wichtigsten Medikamentengruppen/ Erkrankungen werden interaktiv Fallbeispiele aus der Sprechstunde „Medikamente in Schwangerschaft und Stillzeit“ diskutiert.

Kurs 6 - Umgang mit Versicherungen

Dr. med. Fulvia Rota
Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
Präsidentin SKV

Seit der Einführung der revidierten KLV Art. 2 u. 3, die die ärztliche Psychotherapie regelt, kommt es in Zusammenhang mit Kostengutsprachen vermehrt zu Schwierigkeiten mit den Krankenversicherern und den Vertrauensärzten.

Inhalt und Ziele dieser Weiterbildung sind:

Rund um die Probleme mit den Versicherungen erfahren Sie wichtige und interessante Informationen zu vielen Fragen, wie z.B. :

  • Welches sind mögliche  Probleme?
  • Wie können diese vermieden werden?
  • Wann muss ein Bericht geschrieben werden?
  • Muss auch bei integriert psychiatrisch-psychotherapeutischen Behandlungen IPPB ein Bericht geschickt werden?
  • Was muss bei der Erstellung von Berichten an den Vertrauensarzt beachtet werden?
  • Welches ist der Vorgang,  wenn eine Kostengutsprache abgelehnt wird?
  • Was sind die entsprechenden juristischen Schritte?
  • Wo findet man Unterstützung und Hilfe?
  • Was ist im Rahmen der Privatversicherungen besonders zu beachten?
  • Welches sind wichtige Unterschiede zur obligatorischen Grundversicherung?
  • Worauf muss bei Vollmachten geachtet werden?

Kurs 7 - Psychopharmaka Auswählen, Wechseln, Kombinieren  – im „Zeitalter der Individualisierten Medizin“

PD Dr. med. Josef Schöpf
Psychiatrisch-psychotherapeutische Praxis, Zürich

Jeder Patient soll die auf ihn zugeschnittene optimale Therapie erhalten. Dieser Idealforderung ist man in der somatischen Medizin, z.B. in der Onkologie, da und dort einen Schritt näher gekommen.
Wie stellt sich die Situation in der Psychiatrie dar?

Zunächst ist es ein Fortschritt im Sinne der Ent-Ideologisierung des Faches, dass diese Thema ohne Disput überhaupt erörtert werden darf. Lange Zeit haben Therapieschulen sich für alle psychischen Störungen therapeutisch vollständig zuständig erklärt.

Fragen stellen sich zunächst, ob der Patient mit einer spezifischen Psychotherapie, wenn ja welcher, und /oder einer Pharmakotherapie behandelt werden soll. Eine allgemeine Psychotherapie erhalten ja alle Patienten.

Sodann ergibt sich die Frage der Auswahl des individuellen Medikaments bzw. der weiteren Strategien bei Nonresponse oder Therapieresistenz.
Diese Themen werden vor allen für die Depression, aber auch andere wichtige psychische Störungen praxisbezogen und im Detail erörtert.

An Auswahlkriterien werden, was die Medikamente selbst betrifft, solche der allgemeinen Effizienz, der Nebenwirkungen und der Interaktionen besprochen. Unter den klinischen Auswahlkriterien werden Symptomatik, Verlauf, persönliche Anamnese, Familienanamnese und biochemische Parameter diskutiert. Auch wird die Frage erörtert, inwieweit Resultate der modernen Pharmakogenomik bzw. der Genomik allgemein uns bei der Individualisierung der psychiatrischen Therapie heute schon nützlich sind.

Cours 8 - Cours pour les médecins assistant(e)s (Français) - Comment écrire le travail pour les examens de psychiatrie, deuxième parti

Prof. Dr. med. Daniele Zullino, Genf

participation gratuite - inscription nécessaire

Kurs 9 - Kurs für Assistentinnen und Assistenten (Deutsch) - Wichtiges zum Verfassen der schriftlichen Arbeit für die Facharztprüfung II

Dr. med. Armida Seitz, Solothurn; Präsidentin der Prüfungskommission

Teilnahme gratis - Anmeldung erforderlich