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Programm der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren GDK
Donnerstag, 13.09.2012

Die Teilnahme am Programm der GDK Konferenz ist für  alle Kongressteilnehmer möglich.

10.15 – 12.15 - Symposium Modellprogramme I

Raum Brünig 1/2 - Deutsch

Abklärungs- und Aufnahmezentrum (AAZ): Niederschwellige Triage zur Einleitung einer passgenauen Unterstützung für psychisch kranke Erwachsene im Kanton Thurgau

Dr. Gerhard Dammann, Spitaldirektor
Dr. Ralf-Peter Gebhardt, Klinikmanager
Psychiatrische Dienste Thurgau

Das Abklärungs- und Aufnahmezentrum (AAZ) hat die Funktion einer niederschwelligen zentralen psychiatrischen Triagestelle für erwachsene psychisch kranke Menschen im Kanton Thurgau. Es hat die Aufgabe, gemeinsam mit den Betroffenen, ihren Angehörigen und anderen beteiligten Leistungserbringern eine passgenaue und bedarfsgerechte Unterstützung, Beratung oder Behandlung einzuleiten und Fehlallokationen möglichst zu vermeiden. Davon profitieren nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch die verschiedenen Leistungserbringer und Kostenträger.

Optimierte Patientenpfade

PD Dr. med. Urs Hepp
Psychiatrische Dienste Aargau AG (PDAG)

Durch effiziente Triage stationärer Zuweisungen können Hospitalisationen verhindert und Patienten einer optimalen Behandlung zugeführt werden. Das Modell der PDAG wird im Vergleich zu anderen Modellen diskutiert

10.15 – 12.15 - Workshop I – Neuerungen in der Leistungserbringung

Raum Brünig 3 - Deutsch

Behandlung von Alkoholkranken in Zusammenarbeit mit der Innern Medizin - stationär, teilstationär und ambulant

Dr.med. Thomas Ihde-Scholl, Chefarzt
pdi - psychiatrischer dienst interlaken

Vorstellung neuer Modelle im Bereich Früherfassung/-intervention, Kooperation Medizin-Psychiatrische Tagesklinik, Arbeitgebermiteinbezug

Qualitätssicherung des Behandlungspfades „Depression“

Dr. med. Ch. Imboden, Oberarzt
Katharina Wolf, Pflegedienstleitung
Psychiatrische Dienste Solothurner Spitäler AG

Der stationäre Behandlungspfad „Depression“ auf der Depressionsstation soll anhand von konkreten Kennzahlen regelmässig evaluiert und kontinuierlich verbessert werden. Erste Ergebnisse werden präsentiert und kritisch diskutiert.

12.20 – 13.45 - Mittagessen – Begrüssung

Mittagessen für Vertreter von Kantonen (nur auf Einladung)
Begrüssung Michael Jordi, Zentralsekretär der GDK

13.50 – 16.10 - Symposium – Modellprogramme II

Raum Brünig 1/2 - Deutsch

Akutbehandlung im häuslichen Umfeld - Erfahrungen aus Luzern

Dr. med. Karel Kraan
Chefarzt Ambulante Dienste, Luzerner Psychiatrie

Die Evaluation des Modellprojekts "Gemeindeintegrierte Akutbehandlung" zeigt, dass bei einer unselektionierten Patientenpopulation ein ansehnlicher Anteil der Behandlung einer akuten Krankheitsepisode durch ein mobiles Gemeindeteam zuhause geleistet werden kann. Dargestellt werden die Ergebnisse des Modellprojektes sowie die weitere Entwicklung.

Triage im Netzwerk der Anbieter psychiatrischer Behandlung im Südteil des Kantons St.Gallen

Dr. Thomas Meier
Chefarzt Psychiatrie-Dienste Süd des Kantons St.Gallen

Auf der Suche nach einer möglichst frühen, niederschwelligen Erfassung und Behandlung psychisch kranker Menschen sowie einer optimalen Koordination unter privaten und staatlichen Behandlungsanbietern wird in der Region Süd des Kantons St.Gallen gemeinsam mit dem Ärztenetzwerk Pizolcare AG eine ausbaufähige Triagestelle konzipiert und finanziert.

13.50 – 16.10 - Workshop II – Innovations

Raum Brünig 3 - Französisch

Implémentation participative d’un nouveau modèle de soin en psychiatrie hospitalière.

Prof. Eric Bonvin, Directeur du CHC, Médecin-chef du Département des Institutions Psychiatriques du Valais Romand

Cette présentation aborde les enjeux liés à la conceptualisation et la mise en œuvre participatives d’un nouveau modèle de soin en psychiatrie hospitalière et institutionnelle. Elle décrit les processus et la dynamique qui se sont instaurés entre les professionnels et les partenaires du réseau socio-sanitaire, à commencer par les associations de patients et de proches, ainsi que les représentants de la médecine de 1er recours, des institutions médico-sociales et socio-éducatives.

La place de l'évaluation de routine des patients dans la gouvernance clinique : enjeux et utilité

Prof. Jaques Gasser, chef du DP-CHUV
Luis Basterrechea, directeur administratif DP-CHUV
Dr Nathalie Koch, chef de projet gouvernance clinique

Le programme gouvernance clinique du DP-CHUV sera présenté qui articule l'évaluation de routine avec d'autres projets concernant la qualité des soins.